Dropbox ist ein super Tool, das es möglich macht immer und überall auf seine Daten zuzugreifen – sofern es einen Internetanschluss gibt. Konkret heisst das, dass man sich auf seinem Windows, Apple oder Linuxrechner die Dropbox-Software installiert. Nach der Installation gibt es am Rechner einen Ordner, der aussieht wie ein normaler Windows-Ordner, in den man seine Daten zieht; diese werden dann auf den Server gespielt bzw. am zweiten Rechner automatisch heruntergeladen und aktuell gehalten. Die Daten können auch in Ordnern verwaltet werden und es gibt die Möglichkeit Ordner öffentlich oder einem bestimmten Personekreis zugänglich zu machen; es können sogar http-Downloadlinks erzeugt werden.
Die Dateien können auch über das Web-Interface hoch- und heruntergeladen werden. Mit 2 GB Speichervolumen kann man auch schon einiges ablegen (für 99$ im Jahr gibt es 50 GB).
Das Interface ist einfasch und übersichtlich. Und der Speed beim Up- und Download ist wirklich gut und über Sicherheitsbedenken braucht man sich laut Dropbox keine Gedanken machen: die Serverkommunikation wird SSL verschlüsselt und es wird eine AES-256 Verschlüsselung eingesetzt, die wohl auch Banken gerne verwenden. Für paranoide ist der Service aber wohl nicht geeignet.
Ein Wermutstropfen ist der Speicherhunger der Software, am Windowsrechner hat es bei mir ca. 40 MB des Arbeitsspeicher für sich beansprucht.
Fazit: Dropbox kann in vielen Fällen einen USB-Stick ersetzen und eignet sich auch zur schnellen Sicherung von einzelnen Daten gut. Ideal ist es auch, wenn man Dateien zwischen Büro- und Privatrechner verschieben möchte bzw. wenn man anderen Daten zugänglich machen möchte. Und das beste: es ist für Windows, Mac und Linux kostenlos erhältlich. Und vielleicht gibt es ja demnächst noch eine Version fürs iPhone…
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