Skittles.com – Konsequent Social
Ich ziehe den Hut vor Skittles.com. Die Idee ist so genial wie einfach. Man “spare” sich die eigene Seite und mache einfach eine Seite, die nichts ausser der Navigation mit Verlinkungen zu verschiedenen Social und Web 2.0 Plattformen enthält. Surft man Skittles.com an, dann landet man auf dem Facebook-Profil. Möchte man mehr Infos zu den Produkten, dann landet man bei Wikipedia. Bei Youtube und Flickr findet man Videos und Fotos und wenn man über Skittles reden möchte, landet man bei Twitter. Ausser der Kontaktseite und dem Menu inkl. Teaser gibt es keine Skittles eigenen Seiten.
Das Experiment ist zwar gewagt, aber aus meiner Sicht macht es bei dieser Zielgruppe richtig Sinn. Denn durch die Einbindung dieser sozialen Seiten generiert man jede Menge Freunde, Views, Klicks usw. und das schafft auch Sichtbarkeit auf Youtube und Co. Das ganze ist konsequent umgesetzt und lässt den Nutzer zu Wort kommen. Natürlich bedeutet das nicht, dass man damit keine Arbeit mit der eigenen Website hat, denn die Generierung von Content und die Pflege und Betreuung der Community macht mindestens genauso viel Arbeit, wenn nicht mehr. Aber dafür hat man auch den direkten Kontakt mit dem Nutzer – leider immer auch mit dem Risiko negative Stimmen und Feedback zu bekommen. Aber das lässt sich in der heutigen Zeit nicht mehr vermeiden – entweder man diskutiert als Marke mit oder es wird diskutiert.
Nachtrag: Laut Mashable bzw. wie auf der Twitter-Seite von Skittles zu sehen, wollten sich Spammer und Spaßvögel auch etwas von dem Traffic abkriegen. Wahrscheinlich wird man lernen müssen damit umzugehen.
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